By Marius Nickel

ISBN-10: 3211720103

ISBN-13: 9783211720103

Angst ist so alt wie die Menschheit. Doch Angstst?rungen, wie Panikattacken und Phobien nehmen stetig zu. quickly jeder Zehnte ist betroffen, die Dunkelziffer liegt viel h?her. ?bersichtlich pr?sentiert der Autor Basiswissen zum Ph?nomen Angst f?r Allgemeinmediziner, interessierte Fach?rzte sowie Psychotherapeuten. Die ausf?hrlichen Diagnostik- und Therapieleitlinien und konkreten Anleitungen zur (Differenzial)diagnostik eignen sich perfect f?r den Einsatz in der t?glichen Praxis. Plus: sinnvolle Therapiema?nahmen, Psychopharmakologie, psychotherapeutische Interventionen, Komplikationsmanagement, station?re Therapie und Rehabilitation.

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Die Unterscheidung zur generalisierten Angststörung (GAS) gelingt in der Regel gut. Patienten mit generalisierter Angststörung weisen nicht diese konkreten situ- 6. Phobische Störungen ationsgebundenen Ängste mit daraus resultierendem Vermeidungsverhalten auf. Wenn bei der GAS ein Vermeidungsverhalten zu beobachten ist, dann nicht wegen Befürchtungen, einen physischen oder psychischen Schaden zu erleiden, sondern weil GAS-Patienten davon ausgehen, die entsprechende Aktivität „nicht zu schaffen“, und zwar im Sinne von Situationen nicht aushalten zu können oder in einen unerträglichen physischen Zustand zu geraten.

Je aufrichtiger, interessierter und empathischer, je zuversichtlicher, klarer und interaktionsfähiger der Therapeut agiert, desto eher entsteht eine tragfähige Therapeut-Patient-Beziehung. Aufmerksamkeit, Sensibilität und Freundlichkeit, aber auch eine angemessene emotionale Distanz im Umgang verstärken das Bemühen und die Fortschritte des Angstpatienten. Auch Transparenz und didaktisches Geschick des Therapeuten haben eine große Auswirkung auf den Erfolg der Therapie: Je verständlicher und durchsichtiger die notwendigen Informationen vermittelt werden, je aktueller und wissenschaftlich abgesicherter das edukative Material, je genauer auf Rückmeldungen, Ideen und therapierelevante spontane Äußerungen eingegangen wird, und je sorgfältiger an funktionalen Bedingungs- und Zielana lysen gearbeitet wird, desto kompetenter und selbstsicherer werden Angstpatienten bei der Bewältigung ihrer Angst (Schmidt-Traub, 2000).

2003). 3 ICD-10 Forschungskriterien für Agoraphobie ohne Panikstörung in der Vorgeschichte Die ICD-10-Forschungskriterien (World Health Organisation, 1994) beschreiben die Agoraphobie wie folgt: A. Deutliche oder anhaltende Furcht vor oder Vermeidung von mindestens zwei der folgenden Situationen: 1. Menschenmengen 6. Phobische Störungen 2. Öffentliche Plätze 3. Alleinreisen 4. Reisen mit weiter Entfernung von zu Hause B. Wenigstens einmal nach Auftreten der Störung müssen in den gefürchteten Situationen mindestens zwei Angstsymptome aus folgender Liste gemeinsam aufgetreten sein, dabei mindestens ein Symptom aus 1 bis 4.

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